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4. Auflage des Standardwerks "Rechtsextrem"

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl rechtsextremer Straftaten mehr als verfünffacht. Von 2014 auf 2015 nahmen diese um über 50% zu. 2015 waren es über 1.100 Delikte. Aus den aktuellen Zahlen des Innenministeriums geht hervor, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist.

Auf Grund einer Vielzahl an Meldungen über rechtsextreme Aktivitäten und Anfragen von besorgten Lehrerinnen und Lehrern, Betriebsräten, Ausbildnerinnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus, wurde das Standardwerk "Rechtsextrem" zum vierten Mal aktualisiert. Dieses Buch gibt einen guten Überblick über rechtsextreme Umtriebe in Österreich.

Dieses zum vierten Mal aktualiserte Standardwerk

  • Informiert über rechtsextreme Bands und Musik.
  • Deckt die Codes und Symbole der Szene auf.
  • Beleuchtet rechtsextreme Aktivitäten im Internet.
  • Beschreibt rechtsextreme Bewegungen.
  • Zeigt: Welche Modemarken nutzt und benutzt die rechtsextreme Szene?
  • Verbotsgesetz, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph – was kommt wie zum Tragen?
  • Liefert konkrete Hilfestellungen: Wer hilft weiter? Was kann man tun?

Um Rechtsextremismus zu erkennen, ist es wichtig über szeneinterne Codes, Symbole, Plattformen etc. informiert zu sein.

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Rechtsextremismus melden

Das Mauthausen Komitee Österreich hat eine systematische Dokumentation von Meldungen rechtsextremer Vorfälle gestartet. Diese werden gegebenenfalls und wenn gewünscht auch angezeigt. Die Daten der MelderInnen bleiben anonym und werden nicht an Dritte weitergeschickt.

Zur Meldestelle

Mauthausen Komitee muss Broschüre "Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus" ergänzen:
Neun neue FPÖ-"Einzelfälle" in nur acht Wochen

Und wieder sind Rassismus, Antisemitismus und NS-Wiederbetätigung Teil der "Einzelfälle": Es wird die Wiedereröffnung des Konzentrationlagers Mauthausen gefordert, Nazi-Diktion wie "Saujuden" wird verwendet und es wird gegen Kinder mit "falscher" Herkunft gehetzt.
In den acht Wochen seit der Veröffentlichung der Broschüre "Lauter Einzelfälle? Die FPÖ und der Rechtsextremismus" haben FPÖ-Politiker für gleich neun neue "Einzelfälle" gesorgt.

Im August hat das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) eine Broschüre über rechtsextreme Aktivitäten von FPÖ-Politikern veröffentlicht. Diese Broschüre stellt rund 60 "Einzelfälle" aus der jüngeren Vergangenheit dar. Ein enormes Medienecho und eine breite Debatte waren die Folge. Nun muss das Mauthausen Komitee diese Broschüre bereits ergänzen: In den acht Wochen seit Redaktionsschluss haben FPÖ-Politiker für gleich neun neue "Einzelfälle" gesorgt.

Neue Einzelfälle zum Download
Broschüre zum Download

Hotline

Weil es zu wenig wäre, nur die rechtsextreme Szene zu beschreiben und ihre Symbole zu decodieren, hat das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) eine Hotline eingerichtet. Unter 0810 500 199 werden Fragen zu rechtsextremer Musik, Mode, rechtsextremen Symbolen, Organisationen, Bewegungen etc. beantwortet. Wenn sich in diesem Gespräch herausstellt, dass ein Bezug zur rechtsextremen Szene besteht, wird in Zusammenarbeit mit der anerkanntesten Telefonberatung in Österreich, 147 - Rat auf Draht, eine individuelle Betreuung mit Fokus auf die Fragen "Wie gehe ich jetzt weiter vor? Wie kommuniziere ich mit dem Jugendlichen?" angeboten.

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